Wood Love. Verlobungs-Portrait in Marienfeld. Denise & Marvin. // Mein Wechsel von Canon zu Fuji

Im Frühjahr diesen Jahres, und gleichzeitig zur Existenzgründung, habe ich endlich den Wechsel von Canon zu Fuji gewagt. Nach drei Jahren Hochzeitssaison hatte meine Canon 5D Mark III einfach ausgedient. Ich war hin- und hergerissen, ob und wann ich den Schritt zur Systemkamera wage. Gedanken, die mich beschäftigten:

Ich wollte eine mindestens gleiche Qualität der Bilder erzielen, die die Mark III, schnelle und einfache Bedienung, und am wichtigsten, 10 Kilo weniger mit mir rumschleppen!

Ich kann jetzt nach 3 Monaten & diversen Shootings sagen, vermisse ich kein einzelnes Stück meiner Canon, obwohl ich sie so heiß geliebt habe. Leider waren sie und die ganzen Objektive einfach zu unhandlich und viel zu schwer geworden. Gerade dann, wenn man ausschließlich mit Festbrennweiten arbeitet. Obwohl ich schon mit Compagnon-Tasche & Shootsac für das ganze Equipment gut organisiert war, war es dennoch eine Schlepperei und ein ewiges Umpacken ohne Ende! Ich fühlte mich während der Shootings in meinem Raum für Bewegung und kreatives Denken eingeengt und gebremst. Von der Unschärfe manchmal ganz zu schweigen, ist die Mark III nach 3 Jahren und 200.000 Auslösungen auch sehr langsam geworden. Der Fokus saß oft zu spät und dann noch an falschen Stellen. Ich war zwar nicht ganz unzufrieden, weil man sich ja auch an gewisse Dinge gewöhnt, aber eine neue Kamera musste dennoch her. Und wisst ihr, mit 30 ist es schon nicht mehr, wie mit 20. #ichhabrückenundso

Seit dem Wechsel zur Fuji XT-2 sind die ganzen Probleme wie weggeflogen. Sicherlich musste man sich erst wieder an ein ganz neues System gewöhnen, aber da ich mich im Vorfeld schon ausgiebig informiert hatte und mich auch mental darauf lange vorbereiten konnte, ging alles sehr schnell. Und es wird von Termin zu Termin jedes Mal ein kleines Stückchen besser.

Auch bin ich froh, dass ich Kunden habe, denen ich mich anvertrauen kann, und die mir vertrauen, und mich einfach machen und ausprobieren lassen.

Denise & Marvin waren eines der ersten Paare, dich ich im Frühjahr ganz frisch mit der Fuji fotografieren durfte. Die Beiden heiraten im September, und da war ein Verlobungs-Shooting in Wiesen und Wäldern alá Woodlove perfekt.

Von Farben und Schärfe war ich wahnsinnig beeindruckt. Wir hatten alles. Sonne, Wolken, Hell, Dunkel, Licht, Schatten, Blau, Grau. Ich konnte mich austoben und vieles ausprobieren. Das Ver-Paar, wie ich sie liebevoll nennen möchte. Verrückt, Verliebt und Verknallt. Vor allem Verrückt. Sie gaben mir so viel vor der Kamera!

Es hat extrem Spaß gemacht, mit den Beiden abzuhängen, zu quatschen, zu lachen. Und wie so oft, ganz NEBENBEI, sind schöne Erinnerungen entstanden. Ich kann Eure Hochzeit nicht mehr abwarten!

Ich kann jedem nur diesen Schritt ans Herz legen, der schon länger über einen Wechsel nachdenkt. Der Gewichtsverlust am Equipment hat mir wieder Lust am Fotografieren gegeben. Vor allem höre ich seitdem die ganzen Mädels unter den Fotografen, die mir ebenfalls von Rückenproblemen erzählen. Und auch viele andere, die nun interessiert nachfragen. Macht es – es lohnt sich!

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